Westerland sieht schwarz

Ökologisch gesegen wird Westerland seine Umweltbilanz im Vergleich zu anderen Gemeinden auf Sylt wohl auch langsam etwas peinlich: Nirgendwo sonst auf der Insel stehen die Wärmestrahler für militante stets wetterunabhängig sein wollende Espressotrinker so dicht gedrängt an jeder Ecke wie in der Friedrichstraße (= 2,5 Tonnen CO2-Belastung pro Lampe und Saison). In London z.B. aus genau diesem Grund verboten, in den größeren Städten wie Köln und Stuttgart auf dem besten Wege dorthin. Einzig in Westerland, wo man inHochglanzprospekten immer mit der unvergleichlichen Natur wirbt, sprießen die Pilze auf breiter Flut.

Wenn man nun noch die Kerosinbelastungen durch den Flughafen (ebenfalls unter der Kontrolle von Westerlands Tourismus-Direktor) und seine Billigflieger berücksichtig, häuft sich unterm Strich schon einiges an Schadstoff-Quellen an, welche eigentlich für eine Insel vermeidbar wären (solang man nich den Massentourismus auf seinem Businessplan hat).

Wie auch immer. Um nun den schönen Schein zu wahren, sollen in Westerlad heute um Punkt 20 Uhr für sagenumwogene 5 Minuten alle Lichter ausgehen. Ganz großartige Idee! Wirklich! Weiter so Leute!

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Tumulte durch 5-minütige Sichtlosigkeit. Im Vordergrund: Mehrere sich raufende Touristen. Im Hintegrund: Einheimische plündern Geschäfte aus. 

PS: Bei dieser Aktion spricht für sich, das gerade eines nicht erlischt: Die Gas-betriebenen Wärmepilze und die Leitlichter des Flughafen Towers...


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